Infos zum Verbrennen von Gartenabfällen

Das Verbrennen von Gartenabfällen im Landkreis Stendal wird durch die
"Verbrennungsordnung" geregelt.

Sie erlaubt im Herbst, in der Zeit vom 15. Oktober bis 30. November

und im Frühjahr vom 01. Februar bis 15. März das Verbrennen von Gartenabfällen.

Allerdings ist das kein Freibrief, alles, was an Baum- und Strauchschnitt, Laub und ähnlichem im Garten anfällt, ins Feuer zu werfen.
Verbrannt werden dürfen lediglich pflanzliche Abfälle aus Haus- und Kleingärten sowie aus Gärten auf Erholungsgrundstücken, die nicht kompostierbar oder von Schädlingen beziehungsweise Krankheiten befallen sind.
Dabei ist eine erhebliche Rauchbelästigung in jedem Fall zu verhindern.
Zudem ist festgelegt, dass jeder Klein- oder Hausgärtner während der
6 Wochen nur einmal und dann auch nur an einem Mittwoch oder Samstag, nicht an Feiertagen, diese Gartenabfälle verbrennen darf. Gartenabfälle dürfen an diesem Tag von 9.00 – 18.00 Uhr für längstens zwei Stunden (der Verbrennungsvorgang muss innerhalb von zwei Stunden beendet sein) und bis spätestens eine Stunde vor Sonnenuntergang in einem sogenannten „Kleinfeuer“ verbrannt werden.
Wer glaubt, dass dieser Begriff Auslegungsspielräume ließe, der irrt.
Dazu ist in besagter Verordnung festgelegt, dass die Gartenabfall-Feuerstelle maximal 1,5 mal 1,5 Meter groß sein und das zu Verbrennende die Höhe von 1m nicht überschreiten darf. Für die nichtbrennbare Zone um sein Kleinfeuer herum, sollte der Klein- oder Hausgärtner rund 80 m² einplanen, denn zu Gebäuden, Grundstücksgrenzen und anderen brennbaren bzw. gefährdeten Sachen ist ein Abstand von fünf Metern einzuhalten.
Details zur Verbrennungsordnung können auf der Internetseite
des Landkreises
www.landkreis-stendal.de nachgelesen werden.