Blick auf winterliche Elbwiesen in Beuster
Hund und Kind mit Schlitten im Wald 
Kirche in Beuster im winterlichen Anblick

Rücksicht nehmen

Mit den sinkenden Temperaturen und der aktuellen Erkältungs- und Grippezeit nehmen auch in der Altmark Atemwegserkrankungen spürbar zu. Für Dr. med. Ines Mewes, Leiterin der Stabsstelle Hygiene der Salus Altmark Holding, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, auf einfache, aber wirksame Schutzmaßnahmen aufmerksam zu machen mit Blick auf besonders gefährdete Patientengruppen.

„In Krankenhäusern und Facharztpraxen treffen viele Menschen aufeinander. Darunter sind oft Patientinnen und Patienten mit einem geschwächtem Immunsystem“, erklärt Dr. med. Ines Mewes, Krankenhaushygienikerin (curr.) sowie Fachärztin für Anästhesiologie, Anästhesiologische Intensivmedizin und Notfallmedizin am Altmark-Klinikum Gardelegen. „Gerade in der Erkältungs- und Grippezeit können bereits leichte Symptome wie Husten oder Schnupfen ausreichen, um Infektionen weiterzugeben.“ Aus diesem Grund empfiehlt Dr. Mewes allen Patientinnen und Patienten, Besucherinnen und Besuchern sowie den Nutzerinnen und Nutzern der Arztpraxen im Krankenhaus bei bestehenden Erkältungssymptomen freiwillig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. „Das ist kein verpflichtender Schritt, sondern eine bewusste Entscheidung aus Rücksichtnahme zum Schutz anderer, aber auch zum eigenen Schutz“, so Mewes.

Mund-Nasen-Schutz
Mund-Nasen-Schutz

Medizinisch sei der Nutzen klar belegt: Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes könne die Übertragung von Atemwegserregern deutlich reduzieren. „Es geht um Verantwortung füreinander, insbesondere für stationäre Patientinnen und Patienten, ältere Menschen und chronisch Erkrankte sowie für die Mitarbeitenden, die täglich im Einsatz sind“, betont die Hygienikerin. Ist kein Mund-Nasen-Schutz vorhanden, kann dieser bei Bedarf am Empfang des Krankenhauses für 50 Cent erworben werden. Die Mitarbeitenden am Empfang helfen hierzu gern weiter.

Darüber hinaus empfiehlt Dr. Mewes, bei ausgeprägten Erkältungssymptomen auf Krankenhausbesuche möglichst zu verzichten, auf eine konsequente Händehygiene zu achten und Abstand zu anderen Personen zu halten. Diese Maßnahmen seien einfache, aber effektive Bausteine des Infektionsschutzes. Besuche im Krankenhaus Seehausen sind grundsätzlich täglich möglich. Für die Intensivstation gelten gesonderte Besuchszeiten, die individuell in Absprache mit der Station geregelt werden. Begleitend werden in den Einrichtungen Informationsplakate der Krankenhaushygiene ausgehängt, um Besucherinnen und Besucher zusätzlich zu sensibilisieren.

„Rücksichtnahme ist in der Erkältungszeit ein wichtiger Teil der medizinischen Prävention“, fasst Dr. med. Ines Mewes zusammen. „Mit kleinen Maßnahmen können wir gemeinsam viel bewirken.“


Hilfe zur Barrierefreiheit

  • Allgemein

    Wir sind bemüht, unsere Webseiten barrierefrei zugänglich zu gestalten. Details hierzu finden Sie in unserer Erklärung zur Barrierefreiheit. Verbesserungsvorschläge können Sie uns über unser Feedback-Formular Barriere melden zukommen lassen.

  • Schriftgröße

    Um die Schriftgröße anzupassen, verwenden Sie bitte folgende Tastenkombinationen:

    Größer

    Strg
    +

    Kleiner

    Strg
  • Tastaturnavigation

    Verwenden Sie TAB und SHIFT + TAB, um durch nächste / vorherige Links, Formularelemente und Schaltflächen zu navigieren.

    Verwenden Sie ENTER, um Links zu öffnen und mit Elementen zu interagieren.

Sprache wählen