Aufpassen sollten auch Sporttreibende: Egal ob im Freien oder in der Halle betrieben - sie zählen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den vulnerablen Gruppen für klimabedingte Gesundheitsrisiken. Zu den direkten Auswirkungen zählen Hitzerisiken, Risiken durch Extremwetterereignisse sowie die UV-Strahlung. Als indirekte Auswirkungen spielen Atemwegsrisiken (durch Ozon, Feinstaub und Pollen), Infektions- und Vergiftungsrisiken, etwa durch Zecken und Stechmücken sowie durch wasserbezogene Infektionen sowie mentale Risiken im Sport eine Rolle. Nähere Informationen bietet der Deutsche Olympische Sportbund im Internet unter www.dosb.de.
Eine Warnung vor einer starken Wärmebelastung wird dann herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32 Grad Celsius oder darüber liegt. Im Fall einer Warnung wird dieser Schwellenwert an mindestens zwei Tagen in Folge überschritten. Als weiteres Kriterium einer Warnung wird die nächtliche Abkühlung herangezogen. Bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet.
Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt bei Hitze besonders, ausreichend zu trinken, direkte Sonne und körperlich anstrengende Aktivitäten zu verhindern und die Wohnung möglichst kühl zu halten.
Aktuelle Informationen zur Entwicklung in den kommenden Tagen bietet der Deutsche Wetterdienst online unter www.hitzewarnungen.de.
