Der Deutsche Wetterdienst hat am Donnerstagvormittag eine amtliche Warnung vor Hitze für den Landkreis Stendal veröffentlicht. Diese gilt für Freitag, 19. Juni, in der Zeit von 11 bis 19 Uhr. Demnach wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Hitze kann gerade bei älteren und pflegebedürftigen Menschen zu einer ausgeprägten körperlichen Belastung führen. Sollten sich bei Personen ungewöhnliche Gesundheitsprobleme wie zum Beispiel Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen oder Erbrechen einstellen, sollte ein Arzt kontaktiert werden.
Aufpassen sollten auch Sporttreibende: Egal ob im Freien oder in der Halle betrieben - sie zählen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den vulnerablen Gruppen für klimabedingte Gesundheitsrisiken. Zu den direkten Auswirkungen zählen Hitzerisiken, Risiken durch Extremwetterereignisse sowie die UV-Strahlung. Als indirekte Auswirkungen spielen Atemwegsrisiken (durch Ozon, Feinstaub und Pollen), Infektions- und Vergiftungsrisiken, etwa durch Zecken und Stechmücken sowie durch wasserbezogene Infektionen sowie mentale Risiken im Sport eine Rolle. Nähere Informationen bietet der Deutsche Olympische Sportbund im Internet unter www.dosb.de.
Eine Warnung vor einer starken Wärmebelastung wird dann herausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag bei etwa 32 Grad Celsius oder darüber liegt. Im Fall einer Warnung wird dieser Schwellenwert an mindestens zwei Tagen in Folge überschritten. Als weiteres Kriterium einer Warnung wird die nächtliche Abkühlung herangezogen. Bleibt die Nacht zu warm, verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter verkraftet.
Der Deutsche Wetterdienst empfiehlt bei Hitze besonders, ausreichend zu trinken, direkte Sonne und körperlich anstrengende Aktivitäten zu verhindern und die Wohnung möglichst kühl zu halten.
Aktuelle Informationen zur Entwicklung in den kommenden Tagen bietet der Deutsche Wetterdienst online unter www.hitzewarnungen.de
Landkreis Stendal
Pressemitteilung 2026-119
