Pünktlich zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 17. Mai, an dem der Eintritt frei ist, hat das Kreismuseum Osterburg eine neue Sonderausstellung vorbereitet. Bis zum 16. August steht diese unter dem Titel „Osterburger Straßen in Ansichten – Früher und Heute“. Zur Eröffnung um 14.30 Uhr ist ein buntes Rahmenprogramm geplant.
„Die Ausstellung nimmt Besucher mit auf eine Reise durch die Stadtgeschichte Osterburgs vom Jahr 1780 bis in die Gegenwart“, blickt Florian Fischer voraus. Der Museumsleiter stellt historische Darstellungen aus verschiedenen Zeiten ergänzt durch aktuelle Fotografien, die aus dem gleichen Blickwinkel gefertigt wurden, in Aussicht. „Wir beschränken uns nicht nur auf die Vergangenheit und bieten so spannende Aha-Momente. Sie machen die vielen Veränderungen bis in die Gegenwart sichtbar“, so Fischer weiter.
In Zusammenarbeit mit den Lokalhistorikern Lothar Müller und Jörg Gerber hat das Team des Kreismuseums eine Vielzahl von historischen Bildern, Dokumenten und Artefakten zusammengetragen, die die Vergangenheit nicht nur zeigen, sondern auch mit Fakten belegen. Dabei orientierten sich Fischer und Co. an der Arbeitsweise der Ausstellung „Gaststätten des Altkreises Osterburg" und erstellte eine wissenschaftliche Dokumentation zu den Häusern und ihren Bewohnern.
Dabei kommen auch wenig bekannte Details ans Licht: So hieß ein Teil der heutigen Naumannstraße im Jahr 1780 noch „Türkeistraße“ und die heutige Blumenstraße trug einst den klangvollen Namen „Neue Welt". Hinter vertrauten Fassaden verbergen sich überraschende Geschichten, die das Museum nun erstmals einem breiten Publikum zugänglich macht.
Die Eröffnung wird musikalisch durch die „Wannabe Teachers“, bestehend aus den Osterburger Musikern Peter van Meegen und Tabiha Harzer, begleitet. Mit Gesang und Gitarre bieten die beiden den Gästen bekannte und weniger bekannte Lieder. Der Förderverein des Kreismuseums bereitet zudem Herzhaftes und Getränke für alle Gäste vor.


Hintergrund
Der Internationale Museumstag wird seit 1977 jährlich vom Internationalen Museumsrat (ICOM) ausgerufen und macht weltweit auf die Bedeutung von Museen als Orte der Bildung, Begegnung und Kulturvermittlung aufmerksam. Das Kreismuseum Osterburg nimmt traditionsgemäß an diesem Tag teil.
