Mit dem traditionellen Elberadeltag ist am Sonntag im Landkreis Stendal offiziell die diesjährige Rad-Saison eröffnet worden. Zahlreiche Radfahrer nutzten das frühlingshafte Wetter, um gemeinsam aktiv in die neue Fahrradsaison zu starten und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen.
Passend dazu richtet sich der Blick nun bereits auf den nächsten sportlichen Höhepunkt: den kreisweiten Stadtradeln-Wettbewerb, der am Mittwoch, 3. Juni, startet. Erstmals übernimmt der Landkreis Stendal die Koordination der Aktion und ruft Bürger, Vereine, Schulen, Unternehmen und Institutionen zur Teilnahme auf. Damit gibt es die einmalige Chance, als „Newcomer“-Kommune auf sich aufmerksam zu machen. Daher gilt: jetzt sichtbar machen, wie viel Fahrrad die Bürger im Landkreis Stendal fahren.
Die ersten Teams haben sich bereits angemeldet und fiebern dem Start des dreiwöchigen Wettbewerbs entgegen. Ziel ist es, vom 3. bis 23. Juni möglichst viele Alltagskilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, bei Dienstfahrten oder in der Freizeit. Jeder gefahrene Kilometer zählt.
Mit der Teilnahme am Stadtradeln leisten Radfahrer nicht nur einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, sondern fördern zugleich ihre eigene Gesundheit. Regelmäßiges Radfahren stärkt Herz und Kreislauf, verbessert die Fitness und bietet eine einfache Möglichkeit, Bewegung in den Alltag zu integrieren. Gleichzeitig hilft jeder vermiedene Autokilometer dabei, CO₂-Emissionen zu reduzieren und die Umwelt nachhaltig zu entlasten.
Der Landkreis Stendal hofft deshalb auf eine breite Beteiligung und viele motivierte Teams, die gemeinsam ein starkes Zeichen für klimafreundliche Mobilität und einen aktiven Lebensstil setzen. Bereits im vergangenen Jahr konnten engagierte Teams aus der Region beachtliche Kilometerleistungen erzielen – daran soll in diesem Jahr angeknüpft werden.
Hintergrund
Mit seinem internationalen Wettbewerb Stadtradeln lädt Klima-Bündnis Services alle Bürger und Mitglieder der Kommunalparlamente ein, in die Pedale zu treten und ein Zeichen für verstärkte Radverkehrsförderung zu setzen. In Teams sollen sie an 21 zusammenhängenden Tagen zwischen Mai und September möglichst viele Fahrradkilometer für ihre Kommune sammeln. Die Kampagne will Bürger*innen für das Radfahren im Alltag sensibilisieren sowie die Themen Fahrradnutzung und Radverkehrsplanung stärker in die kommunalen Parlamente einbringen. Mit der Meldeplattform „RADar!“ und dem Portal „BIKE MONITOR“, das den Teilnehmerkommunen wissenschaftlich aufbereitete Radverkehrsdaten bietet, beinhaltet die Kampagne zudem zwei Elemente, mit denen die Radinfrastruktur ganz konkret und unter Einbeziehung der Bürger verbessert werden kann.
