Grenzturm Bömenzien

Grenzturm Bömerzien

1952 erklärte die DDR die Demarkationslinie und bis dahin noch offene „Grüne Grenze“ als Staatsgrenze. Damit begann die Sicherung und Befestigung der innerdeutschen Grenze als militärische Sperranlage auf einer Länge von 1393 km. Die im Grenzverlauf aufgebauten über 500 Grenztürme dienten der Überwachung der Grenzanlagen und der Verhinderung von Übertritten. Nachdem seit dem Mauerfall 1989 die Grenzanlagen nahezu komplett abgebaut wurden, ist der Bömenziener Grenzturm eines der wenigen Denkmale, die an den Eisernen Vorhang erinnern und damit zugleich Mahnmal für alle zukünftigen Generationen. An der kleinen Straßenbrücke Richtung Nienwalde ist hier außerdem noch eine der ehemals 2735 DDR-Grenzsäulen zu finden (hier die Nr. 305). Der frühere Grenzverlauf bildet heute das Grüne Band, das aufgrund der Abriegelung und militärischen Bewachung fast drei Jahrzehnte lang nahezu unberührt blieb und sich zu einem Rückzugsgebiet und wertvollen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen entwickelte. So stellt es heute zugleich eine Kette besonders schützenswerter Biotope und ein lebendiges Denkmal deutscher Zeitgeschichte dar.

Hinfinden:
Ca. 3 km von Bömenzien auf einer Anhöhe am Nienwalder Weg, der Bömenzien und Nienwalde verbindet.

Öffnungszeiten:
Der Turm ist frei zugänglich, von außen zu besichtigen.

Führungen:
Ehemalige Grenzanlagen und Grünes Band:
Mathias Bölke 0151/15886182 Mathias.boelke@bund-sachsen-anhalt.de

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