„Es hat sich einiges getan“, sagte Puhlmann gleich auf den ersten Blick. Auf einem kurzen Rundgang gab es historische Bildansichten zu bestaunen und ein neues Gebäude, in dem die komplett neue Filtertechnik untergebracht ist. „Jetzt haben wir beste Wasserqualität“, erklärte Frank Möller von den Wittenberger Bädern. Der Förderverein mit seinen gut 100 Mitgliedern hat die Baumaßnahme aktiv unterstützt. So wurde auf den Bau einer Baustraße über das Badgelände verzichtet, da die Ehrenamtlichen die Spuren im Nachgang in mühevoller Kleinarbeit beseitigen.
Den Lohn sehen die Vereinsmitglieder im Zuspruch des Waldbads. Zuletzt waren an einem Tag über 700 Gäste dort, um Bahnen zu ziehen oder einfach im Wasser zu spielen und den Sommer zu genießen. „Es ist ein klassisches Schwimmbad. Eine 50-Meter-Bahn gibt es nicht überall“, sagte Fiedler stolz und präsentierte Puhlmann das nächste Projekt: Da es früher schon einen Sprungturm gab, soll nun wieder einer errichtet werden.
Seit der Vereinsgründung im Jahr 2012 hat der Förderverein schon etwa 400.000 Euro in Geld und Eigenleistung in das Waldbad gesteckt. „Das geht natürlich nur, weil es großzügige Unterstützung durch Vereine, Unternehmen sowie Bürger aus Seehausen und Umgebung gibt“, betonte Walter Fiedler stolz. Davon zeigte sich auch der Landrat beeindruckt und wünschte für die weiteren Projekte bestes Gelingen.

