Das Kreismuseum lädt ab sofort dazu ein, den Wandel der Zeit in der Hansestadt Osterburg zu erleben. So steht der neue Kalender 2027 unter dem Titel „Osterburger Straßen in Ansichten – Früher und Heute“. Er ist angelehnt an die gleichnamige Ausstellung, die noch bis zum 16. August in den Räumlichkeiten am Platz des Friedens 3 (39606 Hansestadt Osterburg) zu sehen ist. Zum Preis von 22,90 Euro ist der Kalender im Kreismuseum Osterburg sowie bei Büroausstatter Engels (Breite Straße 11) erhältlich.

„Für Ausstellung und Kalender wurden historische Ansichten teils eigens aus der gleichen Perspektive neu fotografiert“, erklärt Florian Fischer. „So entstehen spannende Aha-Momente, die die vielen Veränderungen bis in die Gegenwart sichtbar machen“, so der Leiter des Kreismuseums Osterburg. Die Bilder und Informationen wurden von ihm und seinem Team gemeinsam mit den beiden Lokalhistorikern Lothar Müller und Jörg Gerber angefertigt, zusammengetragen und wissenschaftlich dokumentiert.
Neben den Bildpaaren bietet der Kalender interessante Fakten aus der Osterburger Stadtgeschichte. So heißt der Große Markt noch 1780 „Rademarckt“ und dient als Ort für Vieh- und Jahrmärkte. Die heutige Breite Straße – einst Teil der wichtigen Handelsroute von Magdeburg zur Ostsee – wird ab 1170 von rheinländischen und sächsischen Siedlern besiedelt. Und die Kirchstraße besteht auf einer Karte von 1780 noch aus vier eigenständigen Abschnitten mit eigenen Namen: „Schöppenstuhl“, „Am Kirch Hofe“, „Spangenstraße“ und „Dammstraße“.
Das Kreismuseum Osterburg ist dienstags bis freitags von 13 bis 16 Uhr sowie sonntags zwischen 14 und 17 Uhr geöffnet und über den Innenhof barrierearm zu erreichen.
